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Otto`s Geheimrezept

Unser Friesenjung stellt seine Werke in Kelkheim (Taunus) aus

 

Wir alle kennen ihn als Comedian, Schauspieler und die einzigartige Synchronstimme von „Sid“ (Faultier – „Ice Age“). Aber was viele nicht wissen: Otto wollte eigentlich „Freie Kunst“ studieren. Nun ist er wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und stellt derzeit seine Werke aus.

 

„Hallo Kelkheim“ – „Hallo Otto“, ertönt das Echo der rund 400 geladenen Gäste zur Vernissage im Rathaus in Kelkheim. „Okay, ihr kennt mich. Ich stehe euch ab sofort zur Verfügung. Für Fotos, Autogramme und ich male auch gerne etwas für euch. Wenn ihr Fragen zu den Bildern habt, fragt mich einfach. Los geht’s.“ Zahlreiche Ottifanten-Zeichnungen auf Handyhüllen, T-Shirts, Lederjacken und anderen Gegenständen wurden geduldig von dem 68-jährigen erfüllt. Nebenbei gibt es noch Erinnerungsfotos für die Käufer seiner Bilder. „Ich kann es nicht glauben was hier los ist. Kelkheim ist der Wahnsinn“, berichtet er im Anschluss. Seine Werke sind einzigartig. Nicht nur „Star Wars“ oder „Michael Jackson“ hat er mit seinen Ottifanten skizziert, auch die Gruppe „Kiss“ ist von dem Schauspieler einmalig in Szene gesetzt worden. Jedoch sticht ein Werk ganz besonders ins Auge. Ein Bild mit einer blonden Schönheit aus Hollywood: „Marilyn Monroe“.  Der bekannte verschleierte Blick, den sie durch falsche Wimpern im Augenwinkel und aufwendigen Eyeliner Malereien erzeugt – die sinnlichen roten Lippen. Mit viel Liebe zum Detail und anders als die anderen Personen hat Otto sie portraitiert. Auch der legendäre Monroe-Effekt (starker Aufwind an Hochhausfassaden) der einst bei ihr für das Anheben des Rockes sorgt, ist von Otto verewigt worden. Marilyn Monroe steht mitten in einer ostfriesischen Landschaft und die Ottifanten machen kräftig Wind. Er wählte sie aus einem ganz bestimmten Grund aus: „Ich nehme alles was angesagt ist und den Betrachter interessiert, das versuche ich dann mit Ottifanten zu vermischen, damit auch der Kunstfremde Freude daran hat und ich ihm dadurch die Kunst näher bringen kann.“ Je nach Bild sitzt der Comedian mehrere Tage an einem Werk. Seine Lieblingstechnik für seine Gemälde ist: „Tee.“ Der diene als Grundierung. „Dann kommt nach dieser Schicht je nachdem  Acrylfarbe oder Wasserfarbe hinzu. Das ist die Ostfriesische Mischmaltechnik.“ Und für alle die gerne Otto`s Geheimrezept ausprobieren möchten: „Es ist reiner Ostfriesentee, den ich als Grundierung nutze“, lacht er. Seine Werke sind noch bis einschließlich 25.06.2017 im Rathaus (Gagernring 6, Kelkheim im Taunus), jeweils von 15-18 Uhr zu sehen. Ein Unikat kann der Betrachter ab ca. 1.000€ aufwärts erwerben. Die Ausstellung wird von der Galerie am Dom in Wetzlar zusammen mit der Stadt Kelkheim veranstaltet.

Otto Waalkes mit einem Fan

Otto sorgt für strahlende Gesichter bei seiner Vernissage. Foto: Sabrina Heun

 

Otto Waalkes im Exklusiv-Interview:

Otto Waalkes – Exklusiv Interview: „Sid ähnelt mir sehr“