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#onset mit Tobias van Dieken: „Eine gewisse Grundspannung hilft“

Dreharbeiten zu „Weingut Wader“

 

Für Tobias van Dieken (39) sind die Dreharbeiten zu „Weingut Wader“ in vollem Gange. Zwei neue Filme der beliebten Filmreihe entstehen bis Mitte Juli in Hambach. Wir sprachen mit ihm in einer Drehpause über den bevorstehenden Dreh.

 

Herr Dieken, wir erwischen Sie heute Morgen bei den Dreharbeiten zu dem Film „Weingut Wader – Nur zusammen sind wir stark (AT)“. Wie sah ihr Tagesablauf bis jetzt aus?

Der Wecker hat heute früh um sieben Uhr geklingelt. Dann bin ich erst schnell unter die Dusche gehüpft, habe ein paar Brote für die Fahrt geschmiert, Käffchen aufgebrüht und dann ging es ab Richtung Pfalz. Den Koffer hatte ich gestern schon gepackt.

Was erwartet Sie heute noch?

Eigentlich ein ganz entspannter Tag. Ich werde ein bisschen in die Weinberge gehen, Sport machen und mich dann nochmal an die Drehbücher setzen. Nach dem Textlernen treffe ich eventuell noch ein paar Kollegen zum Abendessen. Aber nicht zu lang (lacht), morgen geht es früh los ans Set. Ich finde, das ist eh das Tolle an unserem Job. Dass du in all diese Regionen kommst und ein kleines Stück davon kennenlernst. Die Pfalz zum Beispiel kann ich nur jedem wärmstens an Herz legen. Stichwort: Deutsche Toskana. 

Tobias van Dieken

Derzeit steht Tobias van Dieken wieder in der Pfalz vor der Kamera. Foto: Luis Zeno Kuhn

Wie haben Sie sich auf den Dreh vorbereitet?

Das ist ja immer unterschiedlich. Ich habe mir eine Geschichte hinter der Geschichte gebaut, die wir erzählen. Da hat mir dieses Mal der Coach Wolfgang Wimmer in den letzten Zügen geholfen. Abgründe und Geheimnisse meiner Figur herauszuarbeiten, die wirklich nur ich kenne, die wir im Film so deutlich gar nicht erzählen, die mir aber im Spiel sehr hilfreich sind.  Eine eigene, sehr detaillierte Vita des Charakters.

Wie lautet ihr Geheimrezept zum Entspannen und gleich auf Abruf wieder einhundert Prozent da zu sein?

Habe ich ehrlich gesagt nicht. An einem Drehtag, oder auch vor und während einer Vorstellung, habe ich eine Grundspannung, die ich versuche, den Tag über zu halten. Während langen Drehpausen ist das manchmal schwierig, ich ziehe mich dann meistens zurück, lese etwas Unwesentliches oder daddel auf dem Handy. Und dann hilft natürlich der altbewährte Espresso!

lTobias van Dieken

Tobias van Dieken dreht derzeit mehrere Projekte. Foto: Luis Zeno Kuhn

Sie sind wieder in der Rolle „Jelle Mulder“ zu sehen. Wie geht es mit ihm weiter?

Jelle ist ja in den ersten beiden Teilen an Toris Seite als Blindenhundeführer zu sehen. Diese Beziehung intensiviert sich. Tori sucht immer mehr Rat und Halt bei ihm. Außerdem führt er zusammen mit Anne’s Freundin Corinna Tier-Seminare, er wohnt jetzt auf der Ranch und begegnet dort auch häufiger Anne, Toris Mutter. Mehr möchte ich nicht verraten, es bleibt spannend, versprochen.

Welchen Wein bevorzugen Sie?

An warmen Sommertagen gerne mal ein Glas Weißwein. Ansonsten rot – wie die Liebe.

Zu einem guten Wein brauchen Sie?

In erster Linie gute Gesellschaft. Alleine trinken ist traurig. Dazu noch etwas Leckeres zum Schnabbullieren. Da reichen zwei, drei schöne Käsesorten, etwas Feigensenf und ein gutes Landbrot.

Max Puffendorf, Henriette Richter-Röhl, Regisseur Tomy Wiegand, Ines Lutz, Tobias van Dieken

Derzeit werden zwei neue Filme der beliebten Filmreihe gedreht. Mit dabei sind wieder von links: Max Puffendorf, Henriette Richter-Röhl, Regisseur Tomy Wiegand, Ines Lutz und Tobias van Dieken. Foto: ARD Degeto/Frank Dicks

Neben den Dreharbeiten zu „Weingut Wader“ dreht Tobias van Dieken noch in einer Hauptrolle für die ARD Degeto-Reihe „Väter – Allein zu Haus“. Am 06. Juni 2019 ist er jedoch erstmal in „Alarm für Cobra 11“ um 20:15 Uhr auf RTL zu sehen. Dort spielt er einen Geschäftsmann, der mit seinem Bruder gemeinsam ein Medikament gegen Alzheimer auf den Markt bringen möchte, das sich als extrem riskant entpuppt.     

 

Und so geht es bald weiter mit der erfolgreichen Filmreihe:

„Weingut Wader – Nur zusammen sind wir stark“ (AT)

(pm) – Nach ihrer Rückkehr auf das väterliche Weingut in Hambach hat Anne (Henriette Richter-Röhl) große Pläne: Mit Käthe (Leslie Malton) und Matthias (Max von Pufendorf) an ihrer Seite, die die Führung des Betriebes in ihre Hände gelegt haben, kann sie gleich zu Beginn einen herben Rückschlag verhindern, der ihnen durch einen späten Frosteinfall droht. Der Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer – unmittelbar danach schließt die Weinkontrolle den Betrieb. Die Waders stehen im Verdacht, sich strafbar gemacht und Wein unter der Hand verkauft zu haben. So lange sie nicht das Gegenteil beweisen können, bleibt das Weingut geschlossen. Zündstoff für einen erbitterten Konflikt zwischen Mutter und Tochter – schließlich trug Käthe im Jahr zuvor die alleinige Verantwortung für das Weingut. Jetzt erwartet Anne von ihr, die Konsequenzen zu übernehmen und ein offizielles Schuldbekenntnis abzulegen.

„Weingut Wader – Neue Wege“ (AT)

(pm) – Anne (Henriette Richter-Röhl) will ihr Weingut auf biodynamischen Weinbau und verantwortungsvolles Klimafarming umstellen, doch von ihren konventionell wirtschaftenden Winzernachbarn schlägt ihr nur Unverständnis und Ablehnung entgegen. Der Methodenstreit eskaliert bei einem Vortrag, den Anne an der Winzerschule hält und geht soweit, dass Annes neuer Wingert zerstört wird. Ihre Suche nach dem Schuldigen spaltet die Winzergemeinschaft so sehr, dass sogar über Annes Ausschluss aus dem Winzerverband diskutiert wird. Bruno Wader (Jürgen Heinrich) nutzt die Zerstrittenheit der Winzergemeinschaft aus, um Wingert für Wingert an ein ausländisches Konsortium zu verhökern. Auch auf Annes wilden Wingert hat er es abgesehen. Er spekuliert darauf, dass die Verpächterin den Pachtvertrag zurückzieht, sobald Annes Ausschluss aus dem Winzerverband beschlossen ist.